
Familientradition trifft Nachhaltigkeit
Unsere Geschichte
Obst aus Tradition
Seit Generationen bewirtschaften wir unsere Streuobstwiesen mit Liebe und Sorgfalt. Nachhaltigkeit und Qualität stehen bei uns an erster Stelle – für gesunde Früchte, die man schmeckt. Mit alter Sorgfalt und modernen Methoden pflegen wir unsere Bäume und tragen somit ein Stück Tradition weiter.
Geschichte vom Bio-Obstbau Vilser
Das Apfelhaisl
Inmitten unserer Walnussbäume und direkt vor der Obstplantage können Kunden seit der Saison 2025/26 unser Obst täglich und zu jeder Uhrzeit immer zu 100 % frisch bei unserem automatischen Apfelhaisl beziehen.
Angeboten wird so gut wie alles was es auch im Hofladen gibt – von verschiedenen Apfelsorten über Apfel-Birnen-Saft bis zu Tafeltrauben.

Heutige Vermarktung und Zukunftsvision
Seit 2009 betreiben wir einen erfolgreichen Hofladen. Ab 2011 erweiterten wir unser Vertriebsnetz und beliefern Bioläden in Regensburg und Straubing, Hofläden sowie die regionale Ökokiste. Unser Anspruch ist es, kontinuierlich die besten Apfelsorten in unser Sortiment aufzunehmen und höchste Qualität zu gewährleisten.

Moderne Intensivierung des Obstbaus
Im Jahr 2007 begannen wir den Obstbau zu intensivieren und errichteten eine moderne Obstanlage am Dorfrand – ausgestattet mit Tropfbewässerung und einem Hagelnetz.
Erneuerung und Neubelebung
Ab 1975 setzten wir auf Erneuerung: Die Streuobstbäume wurden aufgefrischt und der regionale Apfelverkauf neu belebt. Insbesondere die aufkommende Biobewegung trug dazu bei, dass unser Obst wieder an Wert gewann.
Ein einstiges Obstparadies
Einst war Alteglofsheim von einem über 1 km langen Gürtel aus Streuobstwiesen umgeben. Durch die intensive Bautätigkeit seit 1970 ist dieser Obstgürtel heute nur noch in Teilen erhalten.
Besondere Erinnerungen an die Streuobstwiese
Ein Alleinstellungsmerkmal unserer Streuobstwiese war die Nutzung als Außenbereich für den Alteglofsheimer Kindergarten – ein Idyll, das viele Einheimische auch heute noch lebhaft in Erinnerung haben.
Regionaler Handel und wirtschaftlicher Wandel
Bis in die 1950er Jahre belieferten Bauern aus der Region die Händler aus Regensburg körbeweise mit Äpfeln. Mit dem Aufkommen des Flaschenbieres und dem Wegfall des Absatzes in Regensburg verloren die großflächigen Streuobstwiesen an wirtschaftlicher Bedeutung.
Die Bedeutung der Streuobstbäume
Die Streuobstbäume dienten nicht nur der Selbstversorgung mit Tafelobst, sondern spielten vor allem eine zentrale Rolle in der Produktion von Apfelmost. In den 1930er Jahren war Apfelmost das Alltagsgetränk – weit mehr als das Bier, das vorwiegend in Wirtshäusern genossen wurde. Trotz dieser Tradition hielt sich die Mostkultur in Altbayern jedoch nur begrenzt.
Erweiterung in den 1920er Jahren
Um 1925 wurde die Streuobstwiese deutlich erweitert. Zeitgleich entstanden in Alteglofsheim zahlreiche neue Streuobstwiesen am Dorfrand. Zudem wurden entlang der Verbindungsstraßen ganze Obstbaumzeilen gepflanzt. Viele der heute noch vorhandenen alten Obstbäume stammen aus dieser Epoche.
Ein lebendiges Zeugnis – Der älteste Baum
Unser ältester Baum, eine etwa 150 Jahre alte „doppelte Philippsbirne“, zeugt von einer langen Geschichte. Seine mittlerweile etwas kahle Krone bietet Greifvögeln einen idealen Ansitz.
